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Segelrevier Türkei

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Marmaris

Entdecken und geniessen – Marmaris

Wie schön, dass die türkische Ägäis für jedes Seglerherz das passende Revier bereit hält – und auch all jene glücklich macht, die nicht unbedingt zu den „alten Hasen“ auf dem Wasser gehören und sich nicht erst dann so richtig wohl fühlen, wenn ihnen starker Wind um die Ohren pfeift und mit Macht in die Segel greift.

Ruhig segeln bei angenehm mässigem Wind

Für Anfänger wie auch „Intermediates“ - oder auch solche, die es gern etwas ruhiger angehen lassen - ist Marmaris daher als Ausgangshafen goldrichtig. Hier weht ein beständiger, eher mässiger Wind. Das Klima zeigt sich gerade im Frühling und Herbst angenehm mild und daher besonders törn-geeignet, die Badebuchten sind lauschig und das Wasser ist auch in der Nachsaison noch herrlich warm.

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Baden, Bummeln, Nightlife

Marmaris selbst gilt allein schon aufgrund seiner Lage als der schönste Badeort der türkischen Ägäis-Küste. An der Wurzel einer Halbinsel in einer grossen Bucht gelegen, ist er von wunderschönen Pinienhainen und Kiefernwäldern umgeben, während sich eine lange Promenade am Meeresufer entlang erstreckt, die nicht nur zum ziellosen Bummeln einlädt, sondern auch zum Hafen von Marmaris, dem grössten Yachthafen der Ägäis, führt.

Wer baden möchte, kann einen der leider inzwischen recht verbauten Strände des Ortes aufsuchen – oder mit dem Beiboot zu einer der etwas ausserhalb gelegenen reizvollen Buchten fahren.

So wie viele andere Touristenorte dieser Welt erwacht auch Marmaris erst am Abend so richtig zum Leben. Immer dann, wenn die sonnenhungrigen Urlauber von den Stränden zurückkehren, füllen sich auch die zahlreichen Restaurants, Cafés und Bars – und vor allem rund um den Hafen wird die Nacht zum Tag gemacht. Dies meist unter freiem Himmel bei dem einen oder anderen Cocktail – oder auf der Tanzfläche einer der vielen Open Air-Discotheken.

Bodrum

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Eine Reise in die Vergangenheit - Bodrum

Die türkische Ägäis gilt als eines der schönsten und unberührtesten Segelreviere der Welt.
Bodrum ist ein ausgesprochen schönes Städtchen mit eigenem Flughafen, von dem aus sich das Revier in Richtung Norden wie auch im Süden wunderbar erkunden lässt.

Ein antiker Ort in modernem Gewand

Bodrum selbst ist ein Ort, der echte Ferienatmosphäre verströmt. Genau dort gelegen, wo die türkische Ägäis-Küste nicht mehr von Norden nach Süden verläuft, sondern mit einem leichten Knick nach Osten abschwenkt und dabei eine lang gestreckte Bucht bildet, zeigt sich Bodrum als eiförmiger Hafen voller bunter Boote, deren Farbigkeit sehr malerisch mit den weissen Häusern, Weinbergen, Palmenhainen und blühenden Gärten kontrastiert. Am Hafen wie auch in den Seitenstrassen finden sich viele Restaurants, die zusammen mit Souvenir-Läden und kleinen Boutiquen, Tee- und Kaffeestuben oder auch Tavernen ein touristisches Gitternetz bilden, das keine Wünsche offen lässt.

Was so modern wirkt, hat jedoch auch Vergangenheit: Der Ort war bereits in der Antike bekannt, hiess damals aber Halikarnassos. Er beherbergte das Grabmal des Mausolos und damit eines der sieben antiken Weltwunder, welches leider jedoch im Lauf der Jahrhunderte abgetragen wurde und dessen Steine wohl zum Bau des Kreuzritter-Kastells St. Peter verwendet wurden. Jene wuchtige Festung überragt Bodrum bis heute und kündigt herannahenden Seglern an, dass sie ihr Ziel bald erreicht haben.

Auch das Umland ist sehenswert

Wer segelt, der schwimmt und surft meist auch sehr gern. Bodrum ist für seine idealen Surfbedingungen bekannt, verfügt leider aber über keinen sehr empfehlenswerten Badestrand. In den kleinen Buchten ausserhalb des Ortes jedoch sind viele schöne Strände zu finden. Es lohnt sich also, einen kleinen Ausflug zu machen, der sich überdies mit einem Besuch der nahe liegenden und sehr orientalisch anmutenden Kleinstadt Milas verbinden lässt.

Fethiye

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Sonne Strand und Meer – Fethiye

An der Lykischen Küste – so nennt sich die türkische Ägäis unter Insidern - haben sich binnen kürzester Zeit viele ehemals kleine Fischerdörfer zu lebhaften Touristenorten entwickelt. Der Grund sind die in den vergangenen Jahren stetig gewachsenen Zahlen an Urlaubern, die bis heute aus aller Welt in diese Region strömen, um deren landschaftliche Schönheit und das wunderbare Klima zu geniessen.

Eine touristische Entwicklung, der man nicht nur durch den Bau von Hotels und Pensionen und der Förderung von Infrastruktur, Gastronomie und Einzelhandel entsprochen hat, sondern auch durch die Einrichtung von Charter-Basen. Schliesslich gehört die türkische Ägäis-Küste zu den schönsten Segelrevieren Europas und lockt alljährlich zahllose Touristen an, die die Region vom Wasser aus erkunden wollen.

Wunderschöne Lage, tolle Strände

Fethye - der südöstlich von Marmaris und Göcek gelegene Ort befindet sich in jenem Bereich der Küste, der von mässigen Winden beherrscht wird und eignet sich daher hervorragend als Ausgangspunkt für ruhige und entspannte Segeltörns. Fethiye gilt als äusserst reizvoll – dies insbesondere aufgrund seiner atemberaubend schönen Lage in einer von Bergen umschlossenen und mit kleinen Inselchen durchsetzten Bucht.

Besonders attraktiv sind die vielen Strände, die sich am Stadtrand von Fethiye und in der näheren Umgebung befinden und mit dem Boot erreichbar sind. Allerdings sollte man wissen, dass sie recht belebt sind – wer also die Einsamkeit sucht, sollte lieber weiter draussen vor Anker gehen und dort ein Bad in der Sonne oder in dem türkisblauen Wasser nehmen.

tuerkei5Die lykischen Felsengräber

Fethiye ist jedoch auch ein sehr beliebtes Ziel für historisch Interessierte, die den Urlaubs- und Badeort hauptsächlich wegen der tempelartigen lykischen Felsengräber besuchen, die sich östlich der Stadt in einer steilen Bergwand befinden. Hier kann man das aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammende mächtige Grab des Amynthos bewundern – und im Anschluss den herrlichen Ausblick geniessen, der über Fethiye hinaus bis aufs Meer reicht.
Wie man sieht, bietet Fethiye also mehr als „nur“ die Möglichkeit zum Baden und Segeln - nämlich antike Kultur von Weltruhm, die auch eingefleischte Segler mitreissen dürfte.

Göcek

Zahllose schöne Buchten erleben

Kein Zweifel: Die türkische Ägäis ist nicht nur das grösste, sondern auch das vielfältigste Segelrevier im Mittelmeer.

Jene Vielfalt zeigt sich insbesondere dann, wenn man der anfänglich stark zerklüfteten Küstenlinie in Nord-Süd-Richtung folgt – um kurz hinter Marmaris zu erleben, wie sich die starke Gliederung in zahllose Buchten immer mehr beruhigt und die Küste bei Göcek schliesslich einen plötzlichen Schwenk nach Osten macht. Eine Reise, bei der man Zeuge wird, wie sich der Wind von Meile zu Meile weiter abschwächt – die Landschaft aber wunderschön grün und abwechslungsreich, das Wasser blau und klar bleibt.

tuerkei6Eine der schönsten Küstenstädte der Türkei

Göcek liegt genau dort, wo der Segelweg entlang der Ägäis-Küste in jede der beiden Richtungen gleich weit und gleich interessant ist. Nicht zuletzt deshalb scheint der nur wenige Kilometer entfernte Flughafen Dalaman perfekt positioniert, denn er sorgt für einen beständigen Zustrom von Touristen, die Göcek durch die neue Tunnelverbindung schnellstens erreichen.
Im Zuge des infrastrukturellen Ausbaus der Region hat sich die Stadt binnen weniger Jahre vom ärmlichen Fischerdorf zur attraktiven Stadt entwickelt, in der auch Luxusvillen und ebenso luxuriöse Marinas zu finden sind. Highlight der Erschliessung von Göcek ist das kürzlich fertig gestellte Wasserdorf „Port Ville“, welches natürlich auch für Segler eine Bereicherung darstellt und sie fast schon wieder zu „Landratten“ macht.

Nach Westen oder Osten segeln – beides ist möglich

Es lohnt sich aber tatsächlich über alles, die Küste rund um Göcek unter Segeln zu entdecken. Wer möchte, geniesst einen entspannten Törn durch den geschützten Golf von Fethiye, geniesst die gemässigte Brise, die Sonne und das unglaublich türkisblaue Wasser - während sich eher sportliche Segler in Richtung Marmaris, Datca oder gar Bodrum bewegen, um bei stärkerem Wind an der steilen, zerklüfteten Küste mit ihren zahlreichen Buchten und vorgelagerten kleinen Inseln entlang zu segeln.
In beiden Fällen besteht Ankermöglichkeit, wo immer man will – und man kann ausruhen, sonnenbaden oder zum Schwimmen beziehungsweise Schnorcheln „über Bord gehen“. Aber auch ein Landgang hat Einiges zu bieten: So warten an der Küste viele kleine Orte, farbenfrohe Basare und gute Restaurants, aber auch faszinierende archäologische Stätten auf ihre Erkundung – und runden auf diesem Wege einen Segeltörn perfekt ab.

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